Brustvergrößerung

Die verschiedenen Methoden im Überblick

Form und Größe der Brust sind für viele Frauen entscheidend für das Körperempfinden und Selbstwertgefühl. Wird die Brust als zu klein empfunden, kann eine Brustvergrößerung helfen – in den meisten Fällen durch die Einlage eines Brustimplantats. Moderne Silikonimplantate fühlen sich natürlich an und ermöglichen unterschiedliche Formen und Größen.

Wissenswertes über Brustimplantate

Es gibt verschiedene Brustimplantate auf dem Markt, die sich für die unterschiedlichen Voraussetzungen und Wünsche der Frauen eignen. Daher steht grundsätzlich immer die individuelle Situation bei der Planung im Vordergrund.

Ein Brustimplantat besteht aus einer weichen Silikonhülle, die in der Regel mit Silikongel gefüllt ist. Silikon bietet einige Vorteile, da es besonders formstabil, langlebig und sicher ist. Daher verwenden wir in unserer Klinik für plastische Chirurgie in Augsburg ausschließlich Implantate von zuverlässigen Herstellern. Ihre Verträglichkeit wurde intensiv in zahlreichen, internationalen Studien untersucht und bestätigt.

Operationsmethoden für eine Brustvergrößerung im Vergleich

Den Schnitt legt der plastische Chirurg meist in der Umschlagsfalte, es kann aber auch die Achselhöhle oder die Brustwarze gewählt werden. Die Inzision unter der Brust hat allerdings viele Vorteile.

Dann wird die Tasche gebildet und das Implantat möglichst atraumatisch eingebracht. Wir verwenden dabei in der Regel den Keller Funnel®, der eine besonders sterile und schonende Behandlung des Implantates gewährleistet. Es hängt vom individuellen Befund ab, ob das Implantat über oder unter dem Brustmuskel zu liegen kommt.

Meist wird die Operation in Vollnarkose durchgeführt. Sie ist aber auch in örtlicher Betäubung mit Dämmerschlaf möglich, wenn das Implantat vor den Brustmuskel gelegt wird. Ein Aufenthalt über Nacht zur stationären Beobachtung in unserer Klinik für Schönheitschirurgie in Augsburg schließt sich an.

In manchen Fällen kann auch eine Behandlung mit Eigenfett sinnvoll sein.

Faktencheck

BetäubungIntubationsnarkose (Vollnarkose)
OP-Dauer90 Minuten
Klinikaufenthalt1 Nacht
Arbeitsunfähig1-2 Wochen
Heilungszeit (Schwellung)4-6 Wochen
Gesellschaftsfähig nach1–2 Wochen
Sportunfähigkeit6 Wochen
VerbändeTape 1 Woche, BH 6 Wochen

Vor einer Brustoperation

Jede Operation birgt Risiken wie zum Beispiel eine gestörte Wundheilung. Sie können aber einiges im Vorfeld tun, um den Heilungsprozess zu beschleunigen. Zu den Maßnahmen gehört eine gezielte Hautpflege, die Sie zwei Wochen vor dem Eingriff beginnen. Am Operationstag selbst dürfen keine Entzündungen der Haut vorliegen.

Hören Sie mit dem Rauchen mindestens zwei Wochen vor und bis zum Abschluss der Wundheilung auf. Zehn Tage vor der Brustvergrößerung darf kein gerinnungshemmendes Medikament eingenommen werden. Orale Verhütungsmittel können das Thrombose-Risiko erhöhen. Da diese Gefahr aber bei den verschiedenen Mitteln unterschiedlich ist, halten Sie am besten mit Ihrem Frauenarzt Rücksprache.

Nach einer Brustvergrößerung

Am Ende der Operation wird ein Tape-Verband angelegt, der bis zur Fadenentfernung nach zehn Tagen verbleibt. Danach sollten Sie für weitere sechs Wochen einen gut stützenden BH tragen. Sobald die Verbände entfernt sind, können Sie mit der Narbenpflege beginnen.

Rund sechs Wochen nach einer Brustvergrößerung dürfen Sie nicht schwer tragen und drei Wochen lang die Arme nicht über 90° Grad heben. Am besten berücksichtigen Sie dies bei der Planung im Vorfeld des Eingriffs.

Sie haben eine konkrete Wunschvorstellung vor Augen? Sprechen Sie mit uns – wir beraten Sie gerne rund um eine Brustvergrößerung und klären gemeinsam, wie wir diese am besten unter Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen erreichen können.

 

 

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